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Der Schützenverein "Im Grunde" Marenbach liegt am Rande des Westerwalds und wurde 1966 gegründet. Durch den im Jahr 2011 durchgeführten Umbau auf ein elektronisches Messsystem, gehört der Schiessstand zu den modernsten Anlagen in RLP. Doch nicht nur der Sport, sondern auch die Tradition wird bei uns gepflegt.

C H R O N I K

des Schützenvereines “Im Grunde” e.V., Marenbach


Die ersten Bestrebungen zur Gründung eines Schützenvereines für die Orte Rimbach, Oberirsen und Marenbach waren schon Ende 1965 vorhanden. So kam es, dass durch einige Initiatoren für den 3. November 1965 zu einer Informationsveranstaltung in die damals noch bestehende Gaststätte „Zur Linde“ in Rimbach eingeladen wurde. Dieser Einladung folgten seinerzeit insgesamt 26 Personen (ausschließlich Männer).

Um über die Formalitäten, die für eine Gründung eines solchen Vereines notwendig waren, aufgeklärt zu werden, hatte man seinerzeit den damaligen Vorsitzenden des Schützenkreises Altenkirchen, Herrn Günter Spahr (heute Ehrenpräsident des Rheinischen Schützenbundes) zu dieser Versammlung gebeten. Nach eingehender Diskussion kam man dann zu dem Schluss, eine kleinere Kommission zu beauftragen, die Gründung eines Schützenvereines vorzubereiten. Dieser Kommission gehörten an:

  • Grab, Otto =
  • Deneu, Harry =
  • Marenbach, Karl-Heinz =
  • Bischoff, Hans =
  • Schmidt, Manfred =
  • Hassel, Werner. =

Außerdem sollten beratend mitwirken:

  • Weyand, Siegfried =
  • Engelbert, Manfred.

Aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen kam es dann im weiteren Verfahrensablauf zu Verzögerungen, die dazu führten, dass auf Initiative des Kommissionsmitgliedes Hans Bischoff erst am 18.03.1966 eine Gründungsversammlung stattfand. Diese wurde einberufen in die damals noch bestehenden Gaststätte „Auf der Heide“ in Marenbach. Hierzu eingeladen waren u.a. alle Teilnehmer, die an der ersten Versammlung im November 1965 anwesend waren. Von den ehemals Interessierten kamen dann jedoch erheblich weniger zu der Gründungsversammlung als erhofft. Nach einem sehr turbulenten Auftakt verließen dann auch noch einige Personen die Versammlung, so dass lediglich 11 Männer übrig blieben, die dann den Verein gründeten.

Gründungsmitglieder waren:

· Bischoff, Hans =

· Engelbert, Manfred

· Hermann, Manfred

· Jung, Erwin

· Kolfhaus, Manfred =

· Kroppen, Karl-Heinz

· Pohl, Edgar =

· Richter, Bernd =

· Richter, Günter

· Runkler, Alfred =

· Wolf, Karl. =

Der daraufhin gewählte Vorstand bestand aus:

  • 1. Vorsitzender Hans Bischof =
  • Geschäftsführer Manfred Engelbert
  • Schießwart Alfred Runkler =
  • Kassierer Karl Wolf =
  • Beisitzer Manfred Hermann
  • Beisitzer Karl-Heinz Kroppen
  • Beisitzer Edgar Pohl. =

In der Gründungsversammlung wurde weiterhin der Monatsbeitrag auf 2,-- DM, die Aufnahmegebühr für Erwachsene auf 10,-- DM und die Aufnahmegebühr für Jugendliche auf 5,-- DM festgelegt. Als Vereinslokal wurde die Gaststätte „Auf der Heide“ in Marenbach gewählt.

Schon in der darauf folgenden ersten Vorstandssitzung am 26.04.1966 wurde beschlossen, einen Kleinkaliberschießstand an dem heutigen Standort zu errichten. In der für den 12. Juni 1966 einberufenen außerordentlichen Generalversammlung wurde dieser Beschluss bestätigt.

Die Vorbereitungen zur Umsetzung dieses Beschlusses wurden dann auch sofort begonnen. Bauantragsunterlagen wurden erstellt und bei der Bauaufsichtsbehörde eingereicht. Entsprechende sicherheitstechnische

Gutachten wurden in Auftrag gegeben und Proteste der Jägerschaft gegen den geplanten Standort ausgeräumt. Am 13.10.1967 wurde dann – nach über einem Jahr - die lang ersehnte Baugenehmigung erteilt. Der Ausbau der Kreisstraße von Weyerbusch nach Oberirsen ermöglichte es dann, die für den Schutzwall erforderlichen Erdmassen aufzufüllen. Mitte des Jahres 1968 konnten dann diese Erdbaumaßnahmen abgeschlossen werden.

In den ersten Jahren standen drei Luftgewehrstände in der Gaststätte „Auf der Heide“ in Marenbach als Provisorium zur Verfügung, so dass die Bauarbeiten für die Errichtung des Schützenhauses in Ruhe angegangen werden konnten. Auch wenn hier keine optimalen Bedingungen für die Ausübung des Schießsportes vorlagen, waren wir dennoch in die Lage versetzt, unmittelbar nach Gründung des Vereines den Schießbetrieb aufzunehmen.

Unseren ersten offiziellen Wettkampf in der Vereinsgeschichte absolvierten wir am 15.10.1966 beim Kleinkaliberschützenverein Döttesfeld. Die älteren aktiven Schützen werden sich noch an die alten Luftgewehrscheiben erinnern können die man seinerzeit bei Wettkämpfen verwendete. Damals wurden auch nur 15 Schuss geschossen, wobei 7 Schützen eingesetzt werden konnten, von denen dann lediglich die vier besten gewertet wurden.

Der erste Wettkampf ging dann auch -wie erwartet- mit 488 zu 459 Ringen verloren. Dieses entsprach damals einem Ringdurchschnitt von knapp 115 Ringen pro Schütze bei unserer Mannschaft. Ergebnisse, über die man bei der heutigen Leistungsdichte der Schützen nur lächeln kann. Der Anfang war jedoch gemacht und so konnten wir doch tatsächlich den letzten Wettkampf in dieser Saison gegen die Schützen aus Maulsbach mit 507 zu 487 Ringen gewinnen.

In den ersten Jahren des Bestehens unseres Vereines lagen logischerweise unsere Bemühung auf der Fertigstellung der Schießstandanlage. Da jedoch für die Baustelle „Schützenhaus“ keinerlei Versorgungsleitungen lagen, war es notwendig, das gesamte Bauwasser in Behältern zu transportieren und in Ermangelung eines Stromanschlusses die Betonmaschine über eine Eigenkonstruktion unseres damaligen Vorstandsmitgliedes Hans Bischoff über einen Traktor , Marke „Güldner“, zu betreiben. Nicht nur wegen der diesbezüglich notwendigen ungewöhnlichen Maßnahmen wurden wir seinerzeit von Manchem belächelt. Aber Dank des unermüdlichen Einsatzes aller Mitglieder konnten wir im Jahre 1971 erstmals ein Königsschießen durchführen.

Uniformen hatten wir uns bereits im Jahre 1968 angeschafft und die Nachbarschützenfeste besucht. Im Nachhinein bedanken wir uns heute noch bei allen unseren Nachbarschützenvereinen, dass man uns auch ohne Schützenkönig und ohne Fahne voll akzeptiert in die Reihen eingegliedert hat. Der erste Schützenkönig wurde 1971 ermittelt, wegen „chronischen Geldmangels“ war die Anschaffung einer Vereinsfahne jedoch erst 1972 möglich. Diese Fahne wurde dann erstmals im Jahre 2005 komplett restauriert.

Dem ersten von uns abgehaltenen Schützenfest im Jahre 1971 war kein allzu großes Glück beschieden. Man hatte mit erheblichen Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen. Hinzu kam noch, dass uns der Wettergott offensichtlich nicht hold war. Ein plötzlich einsetzender Gewitterregen während des Festzuges zwang die Festzugteilnehmer alle in das Haus unseres damaligen Königs, Herbert I., mit seiner damaligen Königin Roswitha. Wer es sich nicht vorstellen kann, wie es in einem Haus aussieht, in dem gerade rund 250 Personen Schutz vor einem Gewitter suchen, dem kann man eine solche Situation auch nicht erklären. Der leider schon verstorbene damalige Schützenmeister der Leuzbacher Schützen, Alfons Hellinghausen, fand zuerst seine Fassung, dann ein Klavier und schließlich den Humor wieder: Er setzte sich an das vorhandene Klavier und unterhielt die Festzugteilnehmer während der Dauer des Zwangsaufenthaltes mit flotten Liedern.

Unser erster Kronprinz war seinerzeit Hans-Jürgen Porath.

Im Jahre 1972 wurde dann, wie bereits erwähnt, eine Vereinsfahne angeschafft. Diese Fahne wurde von dem damaligen Ortsbürgermeister Ewald Schumacher seiner Bestimmung an den Verein übergeben. Alle Nachbarschützenvereine standen bei dieser Fahnenweihe Pate.

Waren die Jahre bis zu diesem ersten Schützenfest davon gekennzeichnet, dass der Vereinsvorstand alljährlich neu besetzt wurde, so trat ab 1971 doch eine gewisse Stabilität ein. Dieses führte dann vermutlich dazu, dass man mehr und mehr Vertrauen in den Verein setzte, wodurch sich ab diesem Zeitpunkt auch die Mitgliederzahlen kontinuierlich erhöhten. Ende des Jahres 1971 konnte man schon 70 Mitglieder verzeichnen. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes der Schießstandanlage mit 7 Luftgewehrständen im Freien und 6 KK-Ständen (der überdachte Luftgewehrstand sowie die Sanitäranlagen wurden in einem späteren Bauabschnitt hergestellt) konnte man, nicht zuletzt aus finanzieller Sicht, der Zukunft des Vereines etwas gelassener entgegen sehen. Die danach veranstalteten Schützenfeste erfreuten sich ständig steigender Beliebtheit, ohne dass man nicht verhehlen konnte, den großen Durchbruch nicht geschafft zu haben. Alle Bemühungen, dem Schützenfest den letzten Schiff an Attraktivität zu geben (z.B. durch Feuerwerke u.ä.) brachten nicht den gewünschten Erfolg. So beschloss seinerzeit die Vereinsführung, einmal völlig neue Wege zu gehen. Für das anstehende Schützenfest 1975 wurde, entgegen aller bis dahin geübten Gepflogenheiten, eine Kapelle mit moderner Besetzung verpflichtet. Alle anfangs auch in unseren Reihen vorhandene Skeptiker, wurden eines Besseren belehrt. Das damals verpflichtete „DIAMOND-SEXTETT“ gestaltete unser Fest an allen Tagen so, dass eine Zusammenarbeit, wie sich im Nachhinein herausstellte, für die weiteren 20 Jahre (!) entstand.

Dieser Schritt war offensichtlich einer in die richtige Richtung, denn nach anfänglichem Zögern stellten viele Nachbarvereine ihr Fest auf moderne Musik um. Dieses hat sich bis zum heutigen Tage erhalten.

Die seinerzeit im Rahmen eines Kommentars in der Rheinzeitung durch die Redakteurin, Frau Silvia Patt, aufgewordene Frage

„Ist das das Schützenfest der Zukunft?“

muss heute in jedem Fall mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet werden.

Im Jahre 1976 begann dann auch die Planung für die Erweiterung des damals viel zu klein gewordenen Schützenhauses. Der vorgesehene Anbau beherbergte 8 neue Luftgewehrschießstände und wurde im Jahre 1978 in Benutzung genommen. Ebenfalls in diesem Zeitraum wurden fünf Sportpistolenanlagen in dem bestehenden Kleinkaliberschießstand errichtet. Somit waren wir in die Lage versetzt, alle gängigen schießsportlichen Disziplinen anzubieten.

Mittlerweile war die Mitgliederzahl auf 201 gestiegen (Stand: 31.12.1978).

Kurz nach Fertigstellung des neuen Luftgewehrschießstandes wurde schon wieder geplant. Sanitäreinrichtungen war nur in einfachster Weise vorhanden und waren auf Dauer so nicht nutzbar. Eine nochmalige Erweiterung des Schützenhauses war die zwangsläufige Folge. In nördlicher Richtung wurde das Gebäude um eine Toilettenanlage, eine kleine Küche, einen separaten Auswertungsraum und die kleine Erweiterung des Aufenthaltsraumes vergrößert. Wegen des zwischenzeitlich entstandenen großen Platzbedarfes wurde dieser gesamte Anbau komplett unterkellert. Dieser Anbau konnte im Jahre 1982 in Betrieb genommen werden.

Der gesamte Gebäudekomplex hatte jetzt eine Größe erreicht, die es ermöglichte, größere Wettkämpfe und auch größere Veranstaltungen durchzuführen. Großzügige finanzielle Hilfen durch die Ortsgemeinde, Verbandsgemeinde und die Kreisverwaltung wurden uns hierbei zu Teil. Den Zuschussgebern sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt.

Durch eine zwischenzeitlich erheblich aktivere Jugendarbeit stellten sich auch in diesem Bereich erste sportliche Erfolge ein. Die Pistolenschützen hatten, nicht zuletzt wegen der verbesserten Trainingsbedingungen, ihre Leistung so erheblich steigern können, dass sie dann erstmals im Jahre 1981 an den Landesverbandsmeisterschaften teilnehmen konnten. Diese ersten Teilnehmer waren:

  • Gerlinde Grab aus dem Jugendbereich und
  • Karl-Heinz Fuchs in den Disziplinen Luftpistole, Sportpistole und Standardpistole.

Endlich war einmal der Durchbruch geschafft. Dieses wirkte sich insgesamt leistungssteigernd auf den gesamten Schießbetrieb aus. Insbesondere war die Leistungssteigerung im Jugendbereich unverkennbar. An dieser Stelle muss der Jugendleitung unseres Vereines höchstes Lob gezollt werden.

Ohne die Leistungen der übrigen Helfer im Jugendbereich schmälern zu wollen, so muss hier doch ein Name hervorgehoben werden: Udo Walterschen. Er hat die Jugend von 1980 bis zum Jahre 2000 ohne Unterbrechung betreut. In die Zeit seiner Zuständigkeit für den Jugendbereich fiel u.a. der sechsmalige Gewinn des Jugendförderpreises des Rheinischen Schützenbundes und der mehrfache

Gewinn des Jugendförderpreises des Bezirkes 13. Nicht zu zählen sind die Starts bei den Deutschen Meisterschaften, die unter seiner Regie im Jugendbereich erfolgten.

Im Jahre 1988 wurde erstmals ein „Bunter Abend“ durchgeführt, der sich für die Nachfolgejahre beim Marenbacher Schützenfest fest etablierte. 10 Jahre lang war für viele Künstler die Marenbacher Bühne im Festzelt zu den Brettern geworden, „die die Welt“ bedeuten. Fred van Halen, Das Colonia-Duett (Du Ei...) Uschi Bauer, Marie-Luise Nikuta, das Nockalm Quintett und, und, und .... waren Gast auf unserer Show-Bühne. Schaum-Partys wurden ebenso gefeiert wie die „Mini-play-back-Show“. Wobei auch „ehrenamtliche“ Gruppen unsere „Bunten Abende“ und Mitternachtsshows nachhaltig prägten, wie z.B. die „Volkstanzgruppe Mehrbachtal“ und die „Maramis“

Im Jahre 1991 wurde dann erfolgreich das Jubiläumsfest aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Vereines gefeiert. Aus diesem Anlass fand erstmals ein Amateur-Pokalschießen statt. Hier konnten alle die teilnehmen, die den Schießsport nicht als Hobby betreiben. Auch diese Veranstaltung hat sich zwischenzeitlich in das Vereinsleben eingebürgert.

Im Jubiläumsjahr 1991 wurden erstmals 4 Tage Schützenfest gefeiert. Der Freitagabend, bei vielen Nachbarvereinen mit einer Disko belegt, wurde von uns genutzt, der Bevölkerung zusätzliche Lifemusik zu präsentieren. In den folgenden 6 Jahren wurden verschiedene Stilrichtungen der Lifemusik probiert, ohne dass hierbei der große Durchbruch geschafft werden konnte. Auch der Einsatz mehrerer Bands und die Präsentation von Damenbands konnte hieran nicht viel ändern.

Weiterhin wurde im Jahre 1991 ein Förderverein gegründet. Dieser Verein hat den ausschließlichen Zweck, den Schützenverein „Im Grunde“ in seinen schießsportlichen Aktivitäten finanziell zu unterstützen. Als dieser im Jahre 1991 ins Leben gerufen wurde, waren spontan 125 Mitglieder bereit, diese Unterstützung mit zu tragen. Auch dieser Verein besteht mittlerweile seit 15 Jahren. Den Mitgliedern dieses Vereines ein „Herzliches Dankeschön“ für die zum Teil sehr spürbare finanzielle Unterstützung.

Schießsportlich gesehen war ebenfalls ein ganz enormer Aufwärtstrend erkennbar. Neben dem Aufstieg unserer Damen-Luftgewehrmannschaft in die damalige Bundesliga, wurde neben der Teilnahme an Kreis- und Bezirksmeisterschaften, regelmäßig an Landes- und Deutschen Meisterschaften teilgenommen, Gebietspokalschießen wurden in den Jahren 1992 und 1993 durch unseren Verein durchgeführt. Unsere Luftgewehrmannschaft stieg im Jahre 2000 in die Landes-Oberliga auf. Die hierfür notwendigen Heimkämpfe wurden in den Jahren 2000 und 2001 auf eigens dafür aufgebauten elektronischen Schießständen in der Sporthalle in Altenkirchen durchgeführt. Eine gute Werbung für den Schießsport, wie sich im Nachhinein herausstellte, denn diese Veranstaltung war auch von Nicht-Schützen sehr gut besucht,

Aus dem Jugendbereich sollte als herausragendes Ereignis noch der Jugendtag des Rheinischen Schützenbundes im Jahre 1996 Erwähnung finden. Hier galt es über 300 Jugendliche 2 Tage lang zu betreuen.

Auch im gesellschaftlichen Bereich ist als herausragendes Ereignis die Erringung der Königswürde des Rheinischen Schützenbundes durch unser Mitglied Burkhard Cholewa zu erwähnen. Den Mitglieder, die ihn zum Schießen um die Bundes-Königswürde in Magdeburg begleitet haben, wird dieser Tag immer in Erinnerung bleiben.

Völlig neue Wege ging der Verein ab dem Jahre 2002. Da gerade in den Wintermonaten im ländlichen Bereich nicht allzu viele Veranstaltungen stattfinden, überlegte man sich, im Januar ein Festzelt aufzustellen. Das erste Hüttenfest (so nannte man diese Veranstaltung) fand am 18. Januar 2002 statt. Seit diesem Zeitpunkt ist diese Veranstaltung fester Bestandteil des Vereinslebens geworden. Die Ausrichtung einer derartigen Feierlichkeit, und das nur für einen Tag, zieht zwar einen enormen Arbeitsaufwand mit sich, die Resonanz hierauf entschädigt jedoch alle Beteiligten für die notwendigen Bemühungen.

Seit dem Frühjahr 2006 ist dann schon wieder „Arbeit“ angesagt. Der Vorstand kam zu der Überzeugung, dass man die bestehenden Einzel-Kugelfänge auf der 50m-Anlage durch einen wartungsfreien Kugelfang ersetzen sollte. Die Wahl viel hierbei auf einen sog. Sandkugelfang. Die gewählte Ausführung entspricht den Anforderungen für alle Kaliber. Bis zum Beginn der Wettkämpfe wird auch diese Baustelle wieder geräumt sein.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass Flexibilität und Kreativität im Verein heute ein absolutes „MUSS“ ist.

Zurückschauend auf die 40 Jahre in der Vereinsgeschichte kann man schon mit Fug und Recht behaupten, dass insgesamt eine gute Vereinsarbeit durch die jeweiligen Vereinsmitglieder, insbesondere aber durch die jeweiligen Vorstandsmitglieder, geleistet worden ist. Sowohl im sportlichen als auch im gesellschaftlichen Bereich hat sich unser Verein in der Gemeinschaft der übrigen Nachbar-Schützenvereine voll etabliert.

Nur durch großen Einsatz aller Beteiligten war diese Leistung zu erbringen. Aber man sollte sich davor hüten, zu glauben, dass jetzt alle Arbeit getan sei. Ein Verein mit fast 400 Mitgliedern verlangt täglich aufs Neue den ständigen Einsatz der verantwortlichen Personen. Neues wahren und altes bewahren sollte die Maxime für die Zukunft des Vereines sein. Alte Zöpfe ganz abzuschneiden, wäre sicherlich nicht ratsam, denn jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass mit diesen „ALTEN ZÖPFEN“ das geschaffen wurde, was heute den Verein ausmacht. Neuen Dingen sich zu verschließen, hieße aber „den Fortschritt hemmen“.

Alle sind aufgerufen, zum Wohle des Vereines weiterhin zu arbeiten, wobei die jeweiligen Vereinsvorstände angesprochen sind, die stets bedenken sollten:

„Stillstand ist Rückstand“.